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Speiseplan für Tiere

Unter der Erde wächst die Rübe und wird richtig schwer. Ungefähr so schwer wie eine ganze Tüte Zucker. Wir können aber nur die vielen grünen Blätter sehen, denn sie wachsen aus der Erde heraus.
Die Futterrübe dient hauptsächlich als Futter für Rinder und Schafe. Dafür werden die Rüben im Winterlager aufbewahrt. Das Winterlager nennt man auch Miete.
Auch Wildtiere wie Rehe und Hirsche haben immer Hunger. Der Magen der Rehe und Hirsche heißt Pansen. Er will immer gut gefüllt sein. Bis ein stolzer Hirsch beachtliche 130 Kilogramm auf die Waage bringt, muss er jede Menge fressen. Auf dem Speiseplan des Rotwildes stehen Kartoffeln, Raps, Mais, Getreide und Zuckerrüben. Am Tag verputzt ein Hirsch oder eine Hirschkuh bis zu 20 Kilogramm Nahrung.

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Tierischer Speiseplan

„… Da allein der Elefant täglich je 40 kg Heu, 11 kg Rüben mit Karotten, je 1 kg Hafer und Gerste, 1 kg Weizenkleie, das Kamel 8 kg Heu, 2 kg Melasse, 1 kg Gerste,1 kg Rüben verbraucht, und ein Tiger oder Löwe täglich 7 kg Fleisch verzehrt, kann man sich wohl schon eine Vorstellung von der Riesenmenge verschiedenster Lebensmittel machen, die in einem großen Zoo täglich verbraucht werden.“

Diese Angaben stammen aus dem Prager Zoo im Jahre 1961.

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Tierischer Speiseplan

„… Da allein der Elefant täglich je 40 kg Heu, 11 kg Rüben mit Karotten, je 1 kg Hafer und Gerste, 1 kg Weizenkleie, das Kamel 8 kg Heu, 2 kg Melasse, 1 kg Gerste,1 kg Rüben verbraucht, und ein Tiger oder Löwe täglich 7 kg Fleisch verzehrt, kann man sich wohl schon eine Vorstellung von der Riesenmenge verschiedenster Lebensmittel machen, die in einem großen Zoo täglich verbraucht werden.“

Diese Angaben stammen aus dem Prager Zoo im Jahre 1961.

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Speiseplan für Tiere

Unter der Erde wächst die Rübe und wird richtig schwer. Ungefähr so schwer wie eine ganze Tüte Zucker. Wir können aber nur die vielen grünen Blätter sehen, denn sie wachsen aus der Erde heraus.
Die Futterrübe dient hauptsächlich als Futter für Rinder und Schafe. Dafür werden die Rüben im Winterlager aufbewahrt. Das Winterlager nennt man auch Miete.
Auch Wildtiere wie Rehe und Hirsche haben immer Hunger. Der Magen der Rehe und Hirsche heißt Pansen. Er will immer gut gefüllt sein. Bis ein stolzer Hirsch beachtliche 130 Kilogramm auf die Waage bringt, muss er jede Menge fressen. Auf dem Speiseplan des Rotwildes stehen Kartoffeln, Raps, Mais, Getreide und Zuckerrüben. Am Tag verputzt ein Hirsch oder eine Hirschkuh bis zu 20 Kilogramm Nahrung.

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Vogeljagd

Wegen seiner prachtvollen langen Schwanzfedern wurde der Quetzal-Vogel gejagt. Da die Tolteken und nach ihnen die Azteken in Mexiko den Vogel als Gottheit verehrten, wurde er jedoch nicht getötet. Die Vögel wurden gefangen und die langen Oberschwanzdecken wurden ausgerissen. Wer einen Quetzal tötete, wurde mit dem Tode bestraft.
Seine scharlachrote Brust auf dem sonst vollkommen grünen Federkleid erhielt er nach der Eroberung des Reiches der Quiché durch den spanischen Conquistador Pedro de Alvarado in den Jahren 1524–1525. Der Quetzal soll im Blut des ermordeten letzten Königs gebadet haben. Er gilt seither als Symbol für die Trauer um diesen letzten König und den Verlust der Freiheit des Volkes.
Der mit den grünen Federn und Goldplättchen geschmückte Kopfschmuck ist bekannt als Federkrone des aztekischen Herrschers Montezuma, wurde aber nicht von ihm sondern von aztekischen Priestern bei Ritualen getragen. Heute befindet sich die Federkrone im Weltmuseum in Wien.

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Vogeljagd

Der schüchterne Vogel Quetzal ist ein Waldbewohner in Amerika. Er hat ein prachtvolles rot-grünes Federkleid. Der Vogel wurde früher von den Azteken und Mayas als heiliger Vogel verehrt.
Weil seine Schwanzfedern so schön waren, dienten sie den Herrschern und göttlichen Königspriestern als Kopfschmuck. Deshalb wurde der Quetzal gejagt. Da die Azteken in Mexiko den Vogel als Gott Quetzalcoatl verehrten, wurde er aber nicht getötet. Die Vögel wurden gefangen und die langen Oberschwanzfedern ausgerissen. Wer einen der Vögel tötete, wurde sogar mit dem Tode bestraft.
Eine Legende behauptet, dass der Quetzal am Anfang ein vollkommen grünes Federkleid hatte. Doch als der König des Quiché-Reiches vor etwa 500 Jahren von den spanischen Eroberern ermordet wurde, hat der Vogel im Blut des toten Königs gebadet. Vom Blut wurde sein Federkleid scharlachrot.
Der kleine Vogel ist heute auf dem Wappen und der Fahne des Landes Guatemala zu sehen. Auch das Geld in Guatemala heißt Quetzal.
Im Türchen siehst du die kostbare Federkrone Moctezumas. Moctezuma war der letzte Herrscher der Azteken. Die Krone ist im Weltmuseum in Wien ausgestellt.

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Ein Trampeltier im Grünen Gewölbe

Im Türchen findest du ein Trampeltier. Meistens nennen wir Trampeltiere einfach Kamel. Trampeltiere sind sehr groß und haben zwei Höcker. Sie leben in Asien. Die kleineren Kamele mit einem Höcker heißen Dromedare. Sie ziehen durch die Sahara in Afrika und durch die Arabische Halbinsel. In Amerika leben ebenfalls Verwandte der Trampeltiere und Dromedare, denn Lamas und Alpakas gehören auch zur Kamelfamilie.
Kamele sind genügsame Tiere. Zum Schutz vor Staub und Sand können sie ihre Nasenlöcher verschließen. Viele Leute denken, die Buckel speichern Wasser aber das ist falsch. In den Buckeln ist Fett gespeichert. Wenn das Kamel genug gefressen hat, sind seine Höcker prall gefüllt. Wenn die Höcker schlaff herunterhängen, sind die Fettreserven alle.
Viele Könige und Kaiser liebten es, exotische Tiere zu halten oder sie anderen Königen, Fürsten, Päpsten oder Kaisern zu schenken. Kaiser Franz I. schlief am liebsten mit einem Löwen am Fußende seines Bettes. Die kräftigen Trampeltiere waren beliebte Transporttiere, die leider auch in Kriegen eingesetzt wurden.
Einen ganzen indischen Hofstaat mit Menschen, Elefanten, Kamelen und vielen anderen Dingen aus Gold und Diamanten hat der Goldschmied Dinglinger für August den Starken in Dresden gemacht. Der Hofstaat steht im Grünen Gewölbe, einem berühmten Museum in Dresden.

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Höfisches Trampeltier

Vermutlich ist es ein Trampeltier, auf dem der Paukenschläger zum Geburtstag des indischen Großmoghuls Aureng-Zeb reitet.  Aureng-Zeb, der sagenumwobene Zeitgenosse Augusts des Starken, regierte von 1658 bis zu seinem Tod 1707 über den gesamten indischen Subkontinent. Ehemals 5223 Diamanten, 189 Rubine, 175 Smaragde, 53 Perlen, zwei Kameen und ein Saphir verarbeitete der Goldschmied Johann Melchior Dinglinger mit seinen Brüdern im Kabinettstück des indischen Hofstaates, heute eine der Hauptattraktionen im Grünen Gewölbe in Dresden. Damals wurde es mit 58.485 Talern August dem Starken in Rechnung gestellt. Trampeltiere leben in Zentralasien und besitzen zwei Höcker, ihre in Arabien beheimateten Verwandten heißen ganz korrekt Dromedare und haben nur einen. Entgegen der landläufigen Ansicht speichern die Höcker nicht Wasser sondern Fett. Ist das Kamel gut genährt, wie dieses höfische Exemplar, sind die Höcker prall gefüllt, hängen sie schlaff herunter, sind die Fettreserven aufgebraucht.

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Ozeanriese

Mach dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech innen und außen. Und mache ihn so: Dreihundert Ellen sei die Länge, fünfzig Ellen die Breite und dreißig Ellen die Höhe. Ein Fenster sollst Du daran machen obenan, eine Elle groß. Die Tür sollst du mitten in seine Seite setzen. Und er soll drei Stockwerke haben, eines unten, eines in der Mitte, das dritte oben.
1. Mose 6.14-17

Kein Schmuckkästchen, ein handfester Kasten ist das, was Noah auf Gottes Gebot zimmert. Und so bedeutet arca in der Übersetzung aus dem lateinischen Text tatsächlich Kasten. Das schwimmfähige Ding müßte diesen Angaben in der Bibel gemäß fast 40 000 Kubikmeter gefaßt haben und wäre fast halb so lang gewesen wie der Ozeandampfer Queen Elizabeth 2. Im 15. Jahrhundert verfasste Bischof Alonso Tostando eine detaillierte Beschreibung des Innenlebens der Arche, wobei er auch die Kotentsorgung und die Frischlufzirkulation berücksichtigte. Der bekannte Geometriegelehrte Johannes Buteo berechnete im 16. Jahrhundert die Innenmaße des Schiffes und bedachte auch, dass genügend Raum für Getreidemühlen und Backöfen an Bord sei.

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Ein großer Kasten für die Tiere

Gott wollte die Menschen für ihr falsches Verhalten strafen und schickte eine Flutkatastrophe. Wir kennen die Geschichte aus der Bibel. Obwohl er alle Menschen und Tiere mit den Wassermassen fortspülen wollte, warnte Gott seinen Vertrauten Noah und dessen 7-köpfige Familie. Noah sollte ein wasserdichtes Schiff namens Arche bauen. Die würde wie ein langer Kasten aussehen, so bestimmte Gott. Sie würde drei Stockwerke und mehrere Räume haben. Darin sollte Noah seine Familie, die Tiere und das Essen für alle unterbringen.
Wie groß die Arche war? Etwa halb so groß wie die berühmte Titanic, die aber erst im 20. Jahrhundert gebaut wurde.
Noah, seine Familie und die an Bord gebrachten Tiere haben als einzige die 40 Tage und 40 Nächte währende Sintflut überlebt und konnten erst ein Jahr danach ihr Rettungsboot verlassen.