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Zollfreier Genuß

Täglich verließen mehrere Zentner zollfreier Kaffeeproben das Postamt 14.
Für die kostbaren Bohnen wurde eigens ein Sonderbriefkasten aufgestellt, der bis 1939 in Betrieb war. Der Briefkasten mit integrierter Waage fasste bis zu 30 kg Rohkaffeeproben. Ein ausgeklügelter Mechanismus verschloß dann den Kasten, löste ein akustisches Signal aus und der Kasten wurde geleert. Gegen Diebe war der Briefkasten gut gesichert. Der Einwurf war so gestaltet, dass für Diebeshände keine Möglichkeit bestand an die Ware heranzukommen.