{"id":685,"date":"2025-12-23T00:00:00","date_gmt":"2025-12-22T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/stadt-adventskalender.de\/prenzlauerberg\/?p=685"},"modified":"2025-11-13T08:00:59","modified_gmt":"2025-11-13T07:00:59","slug":"23-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stadt-adventskalender.de\/prenzlauerberg\/23-2\/","title":{"rendered":"23"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<!-- \/wp:post-content -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":1} -->\n<h1>23<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-42 size-full\" src=\"https:\/\/stadt-adventskalender.de\/prenzlauerberg\/wp-content\/uploads\/sites\/18\/2021\/09\/23.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\"><\/h1>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:heading {\"level\":4} -->\n<h4>Hopfen und Malz<\/h4>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Ohne Eiszeit kein Prenzlauer Berg, weder B\u00f6tzow- noch Kulturbrauerei, aber auch kein Kindl oder Schultheiss in Kreuzberg und Neuk\u00f6lln.<br>Bis zu 200 Meter hoch hatten sich die Eismassen vor etwa 12.000 Jahren \u00fcber Berlin get\u00fcrmt. H\u00e4tte es den Fernsehturm damals bereits gegeben, lediglich seine Spitze h\u00e4tte aus dem Eis geragt. Eiszeitliche Gletscher hatten Steine, Sand, Ton und Lehm von Norden her nach Berlin geschoben, wo sich durch Abflie\u00dfen des Schmelzwassers das Berliner Urstromtal mit seinen teils steilen Uferkanten bildete. Bis ins 19. Jahrhundert hinein begrenzte der Barnim mit der Barnimkante im Norden und der Teltow mit seinem Nordrand im S\u00fcden die besiedelte Fl\u00e4che von Berlin.<br>Doch dann begannen Brauereien, neben dem Teltow auch den Barnim f\u00fcr sich zu entdecken; seine geologische Beschaffenheit erwies sich f\u00fcr die Herstellung und Lagerung des Bieres viel besser geeignet als das Berliner Zentrum, in welchem die Wasserqualit\u00e4t zwar auch hervorragend war, der Grundwasserspiegel aber nur knapp drei Meter unter der Oberfl\u00e4che lag; damit war der Bau von Kellergeschossen dort unm\u00f6glich. Die k\u00fchlen Keller ebenerdig nun direkt in den Barnim zu graben, l\u00f6ste das Problem. Doch weil das zur K\u00fchlung des Bieres verwendete Eis nicht nur viel Volumen hatte, sondern auch ein Gewicht von mehreren tausend Tonnen, mu\u00dfte gro\u00df und stabil gebaut werden. Und so waren damals die Brauereien mit ihren gewaltigen G\u00e4r- und Lagerkellern die gr\u00f6\u00dften unterirdischen Bauwerke der Stadt.<br>Wer der Eiszeit und ihren Eiskellern auf die Spur kommen will: direkt an der Barnimkante steht die Ruine der Schneider Brauerei an der Greifswalder Strasse, auch die Pflastersteine im Hof hat der Eiszeitgletscher damals rundgeschliffen.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>&nbsp;","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23 Hopfen und Malz Ohne Eiszeit kein Prenzlauer Berg, weder B\u00f6tzow- noch Kulturbrauerei, aber auch kein Kindl oder Schultheiss in Kreuzberg und Neuk\u00f6lln.Bis zu 200 Meter hoch hatten sich die Eismassen vor etwa 12.000 Jahren \u00fcber Berlin get\u00fcrmt. H\u00e4tte es den Fernsehturm damals bereits gegeben, lediglich seine Spitze h\u00e4tte aus dem Eis geragt. 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