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Die Welt in Herrnhut

Von ihren Reisen brachten die Missionare viele ethnologische Objekte mit zurück in die Heimat.
So wurde mit Beginn der Missionstätigkeit der Evangelischen Brüder-Unität 1732 der Grundstock einer umfangreichen Sammlung gelegt. Der Herrnhuter Apotheker Bernhard Kinne (1812-1895) ergriff die Initiative, um diese Gegenstände in einem Museum zu vereinen und sie so vielen Interessenten zugänglich zu machen. Er wollte damit „den Nachkommen einen Schatz bewahren … und vielen Genuß und Belehrung gewähren.“

Das Museum zeigt in seiner Dauerausstellung „Ethnographie und Herrnhuter Mission“ Exponate von Völkern, bei denen Brüder-Missionare wirkten. Gleichzeitig werden die Leistungen dieser Missionare gewürdigt, die durch ihre Beobachtungen, Aufzeichnungen und ihre völkerkundlichen Sammlungen einen beachtlichen Beitrag zur Bewahrung und Verbreitung von Wissen über andere Kulturen geleistet haben.