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Salve Peter Joseph

Selbst Lenné erhielt von den Berlinern einen Namen typischer Coleur, sie nannten ihn den Buddelpeter. Nicht nur in der Landschaftsgestaltung um Potsdam war Lenné gefragt, der König übertrug ihm auch die städtebauliche Planung Berlins. Lenné entwarf Privatgärten, öffentliche Grünanlagen und Volksparks. Er selbst wohnte zeitweise ebenfalls in einem Park – in einer Dienstwohnung im Grünen Haus am Neuen See.
Einen vergoldeteten Lorbeerkranz wollte man Lenné zum Dienstjubiläum am 15. Februar 1866 aufs Haupt drücken, doch leider, der Kranz wurde seinem Sarg vorangetragen. Der Lorbeerkranz liegt nun gemeinsam mit Lennés Rauchutensil im Hofgärtnermuseum im Schloss Glienicke.
In jedes der fünfzig Lorbeerblätter ist der Name eines seiner Gärten eingraviert darunter seine Potsdamer Schöpfungen Sacrow, Pfaueninsel, Babelsberg oder der Pfingstberg.